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Sammeltopf
zahlreicher Zuflüsse im Quellgebiet des Loßburger
Zauberlandes war und ist die Kinzig, seit Jahrhunderten Lebensbasis
für Menschen auf der Passhöhe und im Kinzigtal.
1904 erhielt die Quelle mit der stärksten Schüttung
in einem gefassten Rund, in 680 m Höhe, ihren Namen:
Kinzig-Ursprung. Nach 112 km mündet sie bei Kehl in den
Rhein. Sie sorgte entlang dieser Strecke bis heute
für Lebens-Garantie und -Qualität der Kinzigtäler
im Schwarzwald.
Hier kaum
1 m breit, plätschert sie vor sich hin und kann bereits
Außerordentliches erzählen: Nach der Quelle wird
ein Teil des kostbaren Nass in den Mühlgraben umgeleitet
und fließt Loßburg zu. Der Graben transportierte
Trink- und Brauwasser in den Ort, sorgte als Energieträger
für Mahlund Sägemühlen. Er füllte ab 1501
Weiher und Fischteiche rund um die Lose-Burg
und machte so mit vielen privaten Brunnen erst das Leben im
Marktflecken möglich. Heute ist der Graben bis zum Weiher
am Gebrüder-Hehl- Stift sichtbar und verläuft dann
teilweise verdolt Richtung
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Fischbach,
in die Glatt, später in den Neckar. Das Quellwasser bringt
Urlaubsfreuden am Kinzigsee und im Zauberland. Seit 1934 füllt
es auch das Freibad. Quellen links und rechts an den Hängen
sorgen dafür, dass die Kinzig bei ihrem nun folgenden
Kaskadenspringen immer breiter wird und es bald zum Flößen
ausreicht.
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